• Vitamin A Quelle: Kein heimisches Obst hat mehr Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A), darum nennt man sie auch die „Karotte des Obstgartens“! 

  • Bauch-Wohl: Sie enthält Ballaststoffe, die sich positiv auf die Verdauung auswirken und die Darmgesundheit fördern.

  • Fressfeindeabwehr: Der innere Samenkern der Marille enthält giftige Blausäure und sollte keinesfalls verzehrt werden.

Hintergrundgeschichte

  • Weite Anreise: Die Marille stammt wahrscheinlich aus dem Nordosten Chinas. Von dort wurde sie wohl von Alexander dem Großen bis nach Mitteleuropa gebracht. Der älteste in Österreich gefundene Marillenkern stammt aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.

  • Namensgebung: Der Name leitet sich vermutlich von der wissenschaftlichen Bezeichnung „Prunus armeniaca“ ab, die über das italienische „armellino“ zur „Marille“ wurde. Bei unseren deutschen Nachbarn wird sie meist als "Aprikose" bezeichnet.

  • Wachau-Star: Der Marillenanbau hat in der Wachau eine lange Tradition: bereits 1509 wurde der Anbau dokumentiert. 227 Bauern bewirtschaften rund 100.000 Marillenbäume in der Wachau sowie in sieben angrenzenden Nachbargemeinden.

Superkräfte

So verwendest du sie Root-to-tip!

Der Klassiker, um (über)reife Marillen zu verbrauchen ist natürlich die Marmelade. Du kannst sie aber zum Beispiel auch in einem Dörrgerät (oder dem Backofen) trocknen und erhältst so einen feinen Snack für zwischendurch. Wer genug Marmelade gekocht und Marillen getrocknet hat, kann sie auch zu Marillensaft oder -sirup verarbeiten.

YEAH
WOW

Was du noch nicht über die Marille wusstest...

Marille