Vitamin-Arznei: Die Schwarze Ribisel hat mit 177 mg/100 g einen besonders hohen Vitamin-C-Gehalt, der rund viermal so hoch ist wie in Zitrusfrüchten. Im Zweiten Weltkrieg verteilte die britische Regierung daher kostenlos Johannisbeersirup an Kinder.
Robust im Garten: Ribiseln stellen keinen großen Anspruch an den Boden, sind frostresistent, entwickeln sich auch auf halbschattigen Plätzen und sind ideale Gartensträucher. Weiters sind sie resistent gegen Mehltau.
Zuckersparer: Wer Ribiselmarmelade kocht, braucht meistens keinen Zucker, denn das enthaltene Pektin wirkt als Geliermittel.
Naturmedizin: Ab dem 15. Jahrhundert wurde sie bei uns kultiviert, wobei sie laut Aufzeichnungen vorrangig in Klostergärten angebaut wurde, wo sie auch von Nonnen und Mönchen zu medizinischen Zwecken genutzt wurde (aufgrund des hohen Vitamin C-Gehalts zum Beispiel gegen Skorbut oder Gicht).
Lateinischer Name: Der Name "Ribisel", der vor allem in Österreich verwendet wird, wurde von der lateinischen Bezeichnung "Ribes" abgeleitet.
Neben der klassischen Verwendung als Naschbeere, in Ribiselkuchen mit Schneehaube oder sogar als Ribiselwein, kann man Ribiseln auch wunderbar einfrieren. Um ein Verklumpen der Früchte zu verhindern, können sie auf einem Tablett vorgefroren werden.